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Das Halten eines Haustieres wirkt sich positiv auf die menschliche Psyche aus!

Hunde erfüllen gewisse soziale Grundbedürfnisse des Menschen.
(Kenneth Knabe, Prof. für Verhaltensbiologie)

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Isa-Kira, geb. 20.8.2011

Der Deutsche Pinscher ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (Nr. 184, Gruppe 2, Sektion 1). Die Widerristhöhe beträgt 45 bis 50 cm und er wiegt nach FCI-Standard Nr. 184 (18.04.2007) 14 bis 20 kg. Sein kurzes, dichtes Haar liegt glatt an und glänzt in den Farben lackschwarz mit roten Abzeichen oder rein Rot. Er hat hoch angesetzte V-förmige Klappohren, die Ohrinnenkanten an den Wangen anliegend, nach vorne gedreht.

In Deutschland begann die Rassehundezucht vor etwas über 100 Jahren und seitdem haben sich die Pinscher kaum verändert. Bereits 1836 schreibt H.G. Reichenbach vom „glatten Pinscher“ als „netter Hunderasse“. 1894 beschreibt Beckmann die glatten und die rauhaarigen Pinscher und schon da sind die glatthaarigen viel seltener als die rauhaarige (=Schnauzer) Variante. Herr Werner Jung war es, der in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts sich sehr um die Erhaltung der Rasse bemühte und diesen ehemaligen Stallhunden zu neuer Blüte verhalf.

Über die Herkunft des Deutschen Pinschers ist kaum etwas bekannt. Im 18. Jahrhundert stritt man bereits darüber, ob Pinscher und Schnauzer von englischen Terriern abstammen oder umgekehrt. Um die vorletzte Jahrhundertwende waren Pinscher als Stall- und Kutschenhunde auf fast jedem Hof als Vernichter von Ratten und Mäusen anzutreffen. Auf den Kutschen bewachten sie die Ladung, wenn der Kutscher bei Überlandfahrten im Gasthof einkehrte oder übernachtete - so wagte es niemand Pferd und Wagen anzurühren! Die ursprünglichen Pinscher und Schnauzer sind durch den ständigen Kontakt mit Stallburschen, Kutschern und Reitern, Lärm und Hektik, zu nervenfesten, robusten und wachsamen Hunden herangewachsen. Große Geschicklichkeit und kaum Neigung zum Streunen zeichnete die Hunde aus. Oft wurde der Pinscher auch als „Stallpinscher“ und „Rattler“ bezeichnet, was zunächst wenig anziehend klingt, doch im Grunde eine Auszeichnung ist, weil diese mittelgroßen, robusten, wendigen und mutigen Hunde in der Lage sind mit der wehrhaften und cleveren Ratte fertig zu werden. Als „Rattler“ ernährten sich die Pinscher überwiegend selbst. Heute ist der Pinscher ein äußerst anpassungsfähiger Familienhund, der sowohl für die Stadtwohnung als auch für den Bauernhof geeignet ist. Er ist sehr wachsam, schlägt zuverlässig an, wenn Fremde sein Anwesen betreten – ist jedoch kein Kläffer. In der Wohnung ist er ruhig, draußen dafür sehr temperamentvoll. Er besitzt einen gutartigen Charakter, Spiellust, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit. Kurz: seine Vielseitigkeit macht diese bewegungsfreudige Rasse zu einem idealen Begleithund, der auch im Hundesport alle Blicke auf sich lenkt. Der Pinscher ist sehr intelligent, lernt schnell, sollte aber von klein auf mit liebevoller Konsequenz erzogen werden. Weil der Deutsche Pinscher so ein gesunder und vor allem vielseitiger und „praktischer“ Hund ist, wird er seine Familie mit großer Sicherheit ein Leben lang begeistern können.


Leute glaubt uns, wir haben unser Herrchen wirklich gut dressiert: Da kommt er doch schon wieder mit einigen Sack Schmackofatz zur Tür herein.